Die Kantine wird geschlossen, lohnt sich am Standort nicht mehr oder deckt die tatsächlichen Arbeitszeiten nicht ausreichend ab. Für Unternehmen stellt sich dann schnell die Frage: Wie lässt sich die Mitarbeiterverpflegung weiterhin zuverlässig organisieren?

Gerade bei Schichtbetrieb, längeren Betriebszeiten oder dezentralen Standorten reicht eine Lösung für die klassische Mittagspause oft nicht aus. Neben Catering, Lieferangeboten und Essenszuschüssen kann deshalb auch Smart Vending eine flexible Alternative sein.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mitarbeiterverpflegung funktioniert auch ohne klassische Kantine
  • Die passende Lösung hängt von Arbeitszeiten, Standort und Bedarf ab
  • Smart Vending ermöglicht Versorgung auch außerhalb klassischer Kantinenzeiten.
  • Besonders Schichtbetriebe und dezentrale Standorte profitieren von flexiblen Angeboten
  • Smart Vending kann eine Kantine je nach Anforderungen ergänzen oder ersetzen

Welche Alternativen zur klassischen Kantine gibt es?

Fällt die Betriebskantine weg, muss nicht zwangsläufig ein vergleichbares Modell an ihre Stelle treten. Entscheidend ist vielmehr, welche Form der Verpflegung zum Standort und zum Arbeitsalltag der Mitarbeitenden passt.

Zu den gängigen Alternativen gehören beispielsweise:

  • Catering und angelieferte Mahlzeiten: Essen wird zu bestimmten Zeiten an den Standort geliefert. Das kann gut funktionieren, wenn Pausenzeiten weitgehend einheitlich sind.
  • Lieferdienste: Mitarbeitende bestellen individuell bei Restaurants oder Lieferdiensten in der Umgebung. Die Auswahl hängt dabei stark vom Standort und den verfügbaren Lieferzeiten ab.
  • Essenszuschüsse: Unternehmen beteiligen sich an Mahlzeiten, die Mitarbeitende außerhalb des Betriebs kaufen. Dieses Modell setzt entsprechende Angebote im Umfeld voraus.
  • Smart Vending: Speisen und Getränke stehen über automatisierte Selbstbedienungslösungen direkt am Arbeitsplatz zur Verfügung.
  • Kombinierte Konzepte: Je nach Standort können mehrere Modelle miteinander verbunden werden, wie etwa Catering zur Mittagszeit und Vending für Früh-, Spät- oder Nachtschichten.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt dabei nicht allein von der Unternehmensgröße ab. Die Arbeitszeiten, Pausenmodelle, Standort, gewünschte Auswahl und der organisatorische Aufwand spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Besonders bei mehreren Schichten oder stark variierenden Pausenzeiten stoßen zeitlich begrenzte Angebote schneller an ihre Grenzen. Hier kann eine jederzeit verfügbare Versorgung einen Vorteil bieten.

Kantinenalternativen im Überblick

Die passende Lösung hängt von Arbeitszeiten, Standort und Versorgungsbedarf ab. 

LösungZeitliche FlexibilitätSchichtbetriebSortimentsbreiteInterner Organisationsaufwand

Catering

Mittel

Bedingt geeignet

mittel bis hoch 

mittel 

Lieferangebot

Niedrig bis mittel 

eher ungeeignet

Abhängig vom Standort

Niedrig

Essenszuschüsse

Hoch 

Abhängig vom Umfeld

Abhängig vom Umfeld

Niedrig bis Mittel 

Smart Vending 

Hoch 

Sehr gut geeignet

Mittel bis hoch 

Niedrig bis mittel 

Kombinierte Konzepte

Hoch

Gut geeignet

Hoch

Mittel bis Hoch

Wann ist Vending eine sinnvolle Lösung?

Smart Vending bezeichnet eine automatisierte Selbstbedienungsversorgung, bei der Mitarbeitende direkt am Unternehmensstandort an Automaten auf Heißgetränke, kalte Getränke, Snacks und, je nach Konzept, auf weitere Lebensmittel und Frischwaren zugreifen können.

Der zentrale Vorteil liegt in der zeitlichen Flexibilität: Ist der Standort entsprechend zugänglich, steht das Angebot nicht nur während klassischer Kantinen- oder Lieferzeiten zur Verfügung. 

Je nach Standort und Bedarf kann Smart Vending unterschiedliche Teile der Mitarbeiterverpflegung abdecken. Im Mittelpunkt steht dabei nicht ein möglichst großes Sortiment, sondern eine sinnvolle Kombination aus Getränken und Verpflegung für den jeweiligen Arbeitsalltag. Unternehmen können beispielsweise eine Lösung rund um Kaffeevollautomaten aufbauen und diese bei entsprechendem Bedarf um Snacks , Kaltegetränke oder weitere Heißgetränke ergänzen. Für eine umfassende Versorgung kommen komplette Vendinglösungen für Unternehmen infrage, die verschiedene Angebote an einem Standort zusammenführen können. 

Welche Produkte tatsächlich sinnvoll sind, sollte sich am Bedarf der Mitarbeitenden orientieren – nicht an einem möglichst großen Sortiment.

Wann eignet sich ein Vendingkonzept?

  • Früh-, Spät- oder Nachtschichten versorgt werden müssen
  • Produktion oder Logistik über lange Betriebszeiten laufen
  • Mitarbeitende zu unterschiedlichen Zeiten Pause machen
  • Mehrere Bereiche eines Standorts versorgt werden sollen
  • Eine klassische Kantine organisatorisch nicht sinnvoll ist
  • Ein bestehendes Verpflegungsangebot außerhalb seiner Öffnungszeiten ergänzt werden soll

Für Produktions- und Logistikumgebungen bietet Lavazza Professional bereits Automatenlösungen, die auf hohe Nutzungsfrequenzen und entsprechende Einsatzbedingungen ausgerichtet sind. Damit eignet sich das Konzept nicht nur als vollständige Alternative zur Kantine. Es kann ebenso eine bestehende Versorgung ergänzen.

Ein Beispiel: An einem Produktionsstandort kann das Mittagessen weiterhin über Catering organisiert werden, während Automaten die Versorgung in den übrigen Schichten ergänzen.

Auch für Büros kann Smart Vending interessant sein, wenn Anwesenheit und Pausenzeiten stark variieren und eine dauerhaft betriebene Kantine nicht zum tatsächlichen Bedarf passt.

Smart Vending ist nicht automatisch für jeden Standort die beste Lösung

Eine automatisierte Versorgung ersetzt nicht sämtliche Funktionen einer klassischen Kantine. Dort können beispielsweise frisch zubereitete Gerichte, wechselnde Menüs oder ein stärker gastronomisch geprägtes Angebot im Vordergrund stehen.

Deshalb sollte die Entscheidung nicht lauten: „Kantine oder Automat?“

Die wichtigere Frage ist: Welche Versorgung benötigen unsere Mitarbeitenden tatsächlich?

Je nach Unternehmen kann Smart Vending die zentrale Verpflegungslösung sein, eine bestehende Kantine ergänzen oder Teil eines kombinierten Konzepts werden.

Was sollten Unternehmen vor der Einführung prüfen?

Damit eine Vending-Lösung im Alltag funktioniert, sollte sie auf den konkreten Standort zugeschnitten sein. Eine möglichst große Zahl an Automaten oder Produkten ist dabei nicht automatisch besser.

Wie viele Mitarbeitende nutzen das Angebot?

Entscheidend ist der tatsächliche Bedarf am Standort 

High End User Friendliness

Wann wird die Verpflegung benötigt?

Berücksichtigen Sie Bürozeiten, Schichten und Wochenenden. 

Hassle free

Welche Produkte werden wirklich gebraucht?

Kaffee, Heißgetränke, Snacks, Kaltgetränke oder Frischwaren.

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Wo soll das Angebot verfügbar sein?

Prüfen Sie, ob einer oder mehrere Versorgungspunkte sinnvoll sind. 

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Wer übernimmt Befüllung, Reinigung und Wartung?

Klären Sie Zuständigkeiten frühzeitig oder suchen Sie sich einen Partner, der dies übernimmt. 

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Welche räumlichen und hygienischen Voraussetzungen bestehen?

Stellflächen, Anschlüsse und Hygieneanforderungen mitdenken. 

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Contactless
Welche Alternativen gibt es zu einer klassischen Kantine?

Mögliche Alternativen sind Catering, Lieferangebote, Essenszuschüsse und automatisierte Vending-Lösungen. Auch eine Kombination verschiedener Modelle kann sinnvoll sein. Welche Variante passt, hängt insbesondere von Arbeitszeiten, Standort und Versorgungsbedarf ab.

Kann Smart Vending eine Kantine vollständig ersetzen?

Ja, an geeigneten Standorten kann Smart Vending die zentrale Mitarbeiterverpflegung übernehmen. Das ist jedoch nicht für jedes Unternehmen die beste Lösung. Werden beispielsweise frisch zubereitete Menüs oder eine klassische gastronomische Erfahrung erwartet, kann eine Kantine oder eine Kombination verschiedener Konzepte geeigneter sein.

Für welche Unternehmen eignet sich Smart Vending besonders?

Smart Vending eignet sich besonders für Unternehmen mit unterschiedlichen Arbeits- und Pausenzeiten, Schichtbetrieb, längeren Betriebszeiten oder mehreren Bereichen an einem Standort. Typische Einsatzfelder sind unter anderem Produktion und Logistik, aber auch Bürostandorte ohne eigene Kantine.

Welche Produkte können über Smart Vending angeboten werden?

Je nach Automaten- und Versorgungskonzept können Kaffee, weitere Heißgetränke, Kaltgetränke, Snacks und geeignete Frischwaren angeboten werden. Das Sortiment sollte sich an Nachfrage, Standort und gewünschtem Versorgungskonzept orientieren. Bei Lavazza Professional werden Snacks und Kaltgetränke in Kombination mit Kaffee angeboten.

Wer übernimmt Befüllung, Reinigung und Wartung der Automaten?

Das hängt vom gewählten Servicemodell ab. Unternehmen können bestimmte Aufgaben selbst organisieren oder einen umfassenderen Service nutzen. Bei Lavazza Professional stehen je nach Lösung unterschiedliche Servicegrade zur Verfügung, die unter anderem Befüllung, Reinigung, Wartung und technischen Support umfassen können.

Was sollten Unternehmen vor der Einführung einer Vending-Lösung prüfen?

Wichtig sind vor allem Anzahl der Nutzenden, Arbeits- und Pausenzeiten, gewünschtes Sortiment, Standort und Infrastruktur sowie die Organisation von Befüllung, Reinigung und Wartung. Auch die Frage, ob Vending eine bestehende Versorgung ergänzen oder vollständig übernehmen soll, sollte vorab geklärt werden.